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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 22. Juli 2026

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Geschäftsbeziehung zwischen Murgelvix (nachfolgend "Auftragnehmer") und seinen Auftraggebern (nachfolgend "Auftraggeber") für Beratungs- und Dienstleistungen im Bereich Reporting-Prozesse. Es gelten die Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) sowie des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG).

Diese AGB gelten für alle Leistungen, die Murgelvix gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB erbringt. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, soweit nicht ausdrücklich eine Bindungsfrist angegeben ist.

Der Auftragnehmer erbringt Beratungs- und Implementierungsleistungen im Bereich Reporting-Prozesse. Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Projektangebot oder der Leistungsbeschreibung.

Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Leistungserbringung notwendigen Informationen, Zugänge und Unterlagen rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen, die auf mangelnde Mitwirkung des Auftraggebers zurückzuführen sind, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers. Änderungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung.

Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Angebot. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu begleichen.

Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz gemäß § 247 BGB zu berechnen. Reisekosten und Auslagen werden nach tatsächlichem Aufwand gesondert in Rechnung gestellt, sofern nicht anders vereinbart.

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei gegenüber Dritten geheim zu halten und nur für Zwecke der Vertragserfüllung zu verwenden. Diese Verpflichtung gilt über das Vertragsende hinaus für einen Zeitraum von drei Jahren.

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der DSGVO und dem BDSG. Soweit der Auftragnehmer im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten des Auftraggebers verarbeitet, wird ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen.

Der Auftragnehmer haftet für Schäden, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten entstehen, unbeschränkt. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), und zwar beschränkt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden.

Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Datenverlust ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Der Auftraggeber ist für die Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich. Die gesetzliche Haftung bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

Projektbezogene Verträge enden mit der vereinbarten Leistungserbringung. Laufende Begleitverträge können von beiden Parteien mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende schriftlich gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Im Falle einer Kündigung sind bereits erbrachte Leistungen anteilig zu vergüten. Werkleistungen, die sich in einem laufenden Stadium befinden, werden nach dem Stand der Fertigstellung bewertet.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesen AGB ist Hamburg, sofern der Auftraggeber Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.

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